Derzeit nutzen über 10 Unternehmen die Räume im Wilke Haus.
Aktuell stehen einige Räume zur Vermietung bereit. Hinsichtlich Ausstattung und Gestaltung wird Flexibilität geboten.
Das Wilke Haus erhielt seinen Namen von den Gebrüdern Wilke, welche im Jahr 1890 ein medizinisches Fachgeschäft in der Bahnhofstraße gründeten.
1910 wollten die Brüder expandieren und stellten im Jahr darauf einen Bauantrag für ein Gebäude in der Gottschaldstraße 1a. Dieses Bauvorhaben wurde vom Nebengrundstückbesitzer jedoch zunächst abgelehnt. Der Fotograf befürchtete, nicht mehr genug Lichteinstrahlung für seine Bilder zu bekommen. Man einigte sich schließlich darauf, an der Rückseite des Wilke Hauses weiße Ziegel anzubringen, um das Sonnenlicht in die Räume des Fotogeschäfts zu reflektieren. Am 2. August 1912 wurde das Wilke Haus offiziell fertiggestellt.
Nach dem ersten Weltkrieg ging das Haus in den Besitz der Gewerbebank über, genauer gesagt an die “Versicherungsanstalt des Landes Sachsen (Dresden)”. In einem Handelsbuch aus dem Jahr 1935 findet man unter dem Geschäft Gebrüder Wilke (Inhaber Rudolf Wilke) “Fabrikation und Handel mit chirurgischen Instrumenten, künstlichen Gliedern, orthopädischen Apparaten, Bandagen, Korsetts und sämtlichen Artikeln der Krankenpflege” als Beschreibung des Unternehmens.
Die Spuren der Wilke Brüder verlieren sich 1969. Dennoch waren über die Jahrzehnte sehr viele verschiedene Gewerbetreibende im Wilke Haus angesiedelt, so beispielsweise “Barbiergeschäft Grödler”, “Zahnarzt Köhler”, “Müller und Graupner Rechtsanwaltskanzlei”, eine Radiohandlung sowie Maler und Bühnenbildner als Freiberufler. Die Gecshäfte mit Nebeneingängen auf der Bahnhofstraßewaren nie leer stehend. Heute sind auf dieser Seite des Hauses das Frisörgeschäft Le Figaro, eine Filiale der Wüstenrot Bausparkasse und der Optiker allOptik ansässig.
Nachdem das Wilkehaus über viele Jahre größtenteils leer stand, entschlossen sich einige visionäre Plauener Geschäftsleute und Unternehmensgründer, das Gebäude zu sanieren und neu zu beleben. Die Idee eines CoWorking Spaces in den oberen Etagen entwickelte sich zum Selbstläufer.
Aktuell sind über 20 Unternehmen im Wilke Haus ansässig – somit sind alle Büroeinheiten vermietet.